COVID-19
Azithromycin
ab
Hydroxychloroquin
ab
Ivermectin
ab
Stromectol
ab
Zithromax
abCOVID-19 Schnelltests und Selbsttests
In österreichischen Apotheken stehen verschiedene COVID-19 Tests zur Verfügung, die eine schnelle und zuverlässige Diagnose ermöglichen. Antigentests bieten innerhalb von 15-20 Minuten Ergebnisse und eignen sich ideal für den Heimgebrauch, während PCR-Selbsttests eine höhere Genauigkeit aufweisen, jedoch längere Verarbeitungszeiten benötigen.
Beliebte Testmarken in Österreich
- Flowflex – besonders benutzerfreundlich mit klarer Anzeige
- Clungene – hohe Sensitivität bei symptomlosen Personen
- Hotgen – schnelle Ergebnisse mit zuverlässiger Genauigkeit
- Siemens Healthineers – professionelle Qualität für den Hausgebrauch
Für korrekte Ergebnisse ist die ordnungsgemäße Probenentnahme aus dem Nasen-Rachen-Raum entscheidend. Ein positives Testergebnis sollte durch einen PCR-Test bestätigt werden, während negative Ergebnisse bei Symptomen ebenfalls ärztlich abgeklärt werden sollten.
Fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente
Bei COVID-19 Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen stehen in österreichischen Apotheken bewährte Medikamente zur Symptomlinderung zur Verfügung.
Verfügbare Wirkstoffe
Paracetamol-basierte Präparate wie Mexalen oder Paracetamol-ratiopharm gelten als erste Wahl bei Fieber und Schmerzen. Die empfohlene Dosierung beträgt 500-1000mg alle 6-8 Stunden, maximal 4g täglich. Ibuprofen-Produkte wie Brufen oder Nurofen wirken zusätzlich entzündungshemmend, sollten jedoch bei bestimmten Vorerkrankungen vermieden werden.
- Paracetamol: sicher bei den meisten Patienten, leberschonend dosieren
- Ibuprofen: nicht bei Nierenproblemen oder Herzerkrankungen
- Aspirin: nur nach ärztlicher Rücksprache bei COVID-19
Wichtig ist die Beachtung von Kontraindikationen und die Konsultation der Apotheke bei Unsicherheiten bezüglich Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
Hustenmittel und Halspräparate
Bei COVID-19 bedingten Atemwegsbeschwerden stehen verschiedene wirksame Hustenmittel zur Verfügung. Die Behandlung richtet sich nach der Art des Hustens: Bei trockenem Reizhusten helfen Hustenstiller mit Dextromethorphan, die den Hustenreiz dämpfen und für erholsamen Schlaf sorgen.
Schleimlösende Mittel und Halspräparate
Für produktiven Husten mit Schleimbildung eignen sich schleimlösende Präparate wie ACC, Mucosolvan oder Sinupret, die das Abhusten erleichtern. Halsbeschwerden lassen sich effektiv mit bewährten Produkten wie Dorithricin, Lemocin oder Tyrosur behandeln.
- Inhalationslösungen mit Kochsalz oder ätherischen Ölen befeuchten die Atemwege
- Natürliche Hustenmittel mit Thymian, Spitzwegerich oder Eibisch wirken sanft lindernd
- Kräuterpräparate unterstützen die Genesung ohne starke Nebenwirkungen
Immunsystem-stärkende Präparate
Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor Infektionen. Vitamin C Präparate wie Redoxon oder Cetebe unterstützen die körpereigene Abwehr und können die Krankheitsdauer verkürzen. Besonders in den Wintermonaten ist eine ausreichende Vitamin D3 Versorgung wichtig für die Immunfunktion.
Natürliche Immunbooster
Zink-haltige Nahrungsergänzungsmittel fördern die Immunzellfunktion und beschleunigen die Wundheilung. Multivitamin-Komplexe bieten eine umfassende Nährstoffversorgung für die Immunabwehr.
- Echinacea-Präparate aktivieren die körpereigenen Abwehrkräfte
- Holunder-Extrakte wirken antiviral und entzündungshemmend
- Empfohlene Tagesdosis: Vitamin C 200-1000mg, Vitamin D3 1000-2000 IE, Zink 10-15mg
Atemwegsunterstützung und Nasenpräparate
Bei verstopfter Nase und Sinusitis bieten verschiedene Präparate wirksame Linderung. Die richtige Auswahl und Anwendung ist entscheidend für den Behandlungserfolg und die Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen.
Abschwellende Nasensprays
Abschwellende Nasensprays wie Otrivin oder Nasivin wirken schnell und effektiv bei verstopfter Nase. Diese Präparate sollten jedoch nicht länger als sieben Tage am Stück verwendet werden, um Rebound-Effekte zu vermeiden. Eine längere Anwendung kann zu einer Gewöhnung führen und die ursprünglichen Beschwerden verstärken.
Meerwasser-Nasenspülungen
Meerwasser-Nasenspülungen mit Emser Salz reinigen die Schleimhäute sanft, befeuchten diese und eignen sich besonders zur täglichen Anwendung. Diese natürliche Methode kann ohne Bedenken regelmäßig angewendet werden und unterstützt die natürliche Reinigungsfunktion der Nase.
Inhalatoren und ätherische Öle
Inhalatoren und Vernebler können bei Bronchialbeschwerden wirksame Medikamente oder Kochsalzlösung in die unteren Atemwege bringen. Wichtig ist die regelmäßige Reinigung der Geräte. Ätherische Öle wie Eukalyptus können ein Gefühl freier Atemwege vermitteln, sind jedoch bei Säuglingen und Kleinkindern kontraindiziert.
Richtige Anwendung
Bei der Anwendung von Nasensprays sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Kopf leicht nach vorne neigen
- Nur kurze Sprühstöße verwenden
- Nicht länger als 7 Tage anwenden
- Bei anhaltenden Beschwerden ärztliche Abklärung suchen
Bei anhaltender Verstopfung oder Schmerzen der Nebenhöhlen sollten zusätzlich schleimlösende oder entzündungshemmende Präparate und eine ärztliche Abklärung in Betracht gezogen werden.
Schutzausrüstung und Hygieneartikel
Schutzausrüstung und Hygieneartikel sind essentiell zum Schutz vor Ansteckung und sollten situationsgerecht eingesetzt werden. Die korrekte Anwendung und Handhabung ist dabei von entscheidender Bedeutung.
Atemschutzmasken
FFP2-Masken bieten durch ihre gute Passform einen hohen Schutz, während medizinische OP-Masken hauptsächlich die Tröpfchenübertragung reduzieren. Achten Sie auf korrekten Sitz ohne Luftspalte und tauschen Sie die Masken regelmäßig aus. Einmalgebrauchsmasken sollten nach dem Gebrauch ordnungsgemäß entsorgt werden.
Händedesinfektion
Händedesinfektionsmittel wie Sterillium oder Desderman mit mindestens 60–70 % Alkohol sind empfehlenswert, wenn keine Möglichkeit zum Händewaschen besteht. Die Hände sollten gründlich eingerieben und vollständig trocken gelassen werden, um die optimale Wirkung zu erzielen.
Oberflächendesinfektion und weitere Schutzmaßnahmen
Für Oberflächen stehen alkohol- oder chlorbasierte Desinfektionsmittel zur Verfügung. Beachten Sie dabei unbedingt die angegebenen Einwirkzeiten. Einmalhandschuhe können beim Reinigen oder bei Pflegehandlungen sinnvoll sein, ersetzen aber nicht das gründliche Händewaschen.
Fiebermessung und Entsorgung
Digitale und kontaktlose Fieberthermometer ermöglichen schnelle Temperaturmessungen. Bei erhöhter Temperatur sollten Sie die Messung wiederholen und das Messergebnis hygienisch handhaben.
Wichtige Hygienemaßnahmen
- Kontaminierte Abfälle in verschlossenen Plastiktüten entsorgen
- Handschuhe und Masken nicht offen liegen lassen
- Vorräte kühl und trocken lagern
- Haltbarkeitsdaten regelmäßig überprüfen
- Bei Unsicherheiten Apotheker oder Gesundheitsbehörde konsultieren
Eine ordnungsgemäße Lagerung und Handhabung aller Hygieneartikel gewährleistet deren Wirksamkeit und trägt zum Schutz Ihrer Gesundheit bei.